Figuren Magazin 3/2017

Titel Figurenmagazin 3/2017Liebe Leser,

wie immer bietet auch unser aktuelles Figuren Magazin 3/2017 wieder eine Fülle von Informationen und Bildern rund um dieses große beliebte Sammelgebiet.

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Inhaltsübersicht / FIGUREN MAGAZIN 3/2017:

  • Sherlock Holmes in der Figurenwelt
    An den Wirkungsstätten des Meisterdetektivs aus London

    Wie nur wenige andere Personen, die nicht real existierten, hat Sherlock Holmes, der berühmte Detektiv aus London, Millionen Leser seit über 120 Jahren in seinen Bann gezogen. Diese Faszination spiegelt sich auch ein wenig in der Welt unserer Miniaturfiguren wider, wo man ihn in zahlreichen Versionen finden kann. Bevor der Autor Marcus Heiß-Hasala die vorwiegend zinnfigürlichen Darstellungen vorstellt, beschreibt er, welche Vorlagen unser Bild von Sherlock Holmes und sicher auch die meisten Miniaturfiguren geprägt haben. Er geht ein auf den Holmes-Schöpfer selber, die Zeichner, die Filme und die Literatur. Ein ausführlicher Artikel, der mit interessanten Figuren-Beispielen einen Teil des umfangreichen figürlichen Spektrums des Meisterdetektivs ausleuchtet.

  • Frundsberg perfektionierte die Kraft der Landsknechte
    Bei Hausser (Elastolin) war seine Charakterfigur 1966 Teil einer veränderten Geschäftsidee

    "Meiner Mutter war Georg von Frundsberg noch ein Begriff - als "Vater der Landsknechte" titulierte sie ihn und mit hörbarem Respekt, als ich seinen Namen irgendwann Anfang der 1960er Jahre erwähnte. Mir war diese interessante Gestalt in einem Roman aufgefallen, den ich im Bücherschrank meiner Eltern aufgestöbert hatte. Der Titel des Buches von Wilhelm Hauff lautete einfach "Lichtenstein" und die auf historischen Quellen basierende Handlung spielte im Jahr 1519 in Württemberg. Der Autor stellte Frundsberg als "obersten Feldhauptmann" einer siegreichen Streitmacht vor und charakterisierte ihn nicht nur als "gewaltigen Krieger" sondern ebenso als "wackeren Mann". Insofern weckte er mein Interesse, taugte freilich aufgrund seines schon fortgeschrittenen Alters nicht so recht für einen 11-Jährigen zur Identifikation. Ungeachtet dessen hätte mich eine entsprechende Elastolin-Figur durchaus gereizt, da ich seine Verbindung zu den Landsknechten verstanden hatte, die meinen Fundus im gleichen Jahr bereichert hatten." So die einleitenden Worte von Malte Ristau zu seinem sehr informativen und interessant bebilderten Frundsberg-Artikel über Historisches und Figürliches.

  • Militär-Fahrzeuge für 4 cm Lineol Figuren
    oder steter Tropfen höhlt den Stein!
    Als Günter Koch vor 25 Jahren bei seinem ersten Besuch der Börse in Bad Nauheim die kleinen Lineol-Figuren sah, war es ein Wiedersehen mit alten Freunden. Hatte er sich doch als Neunjähriger die Nase am Schaufenster plattgedrückt, hinter dem diese kleinen Soldaten ausgestellt waren. Er konnte jetzt nicht widerstehen und kaufte in Bad Nauheim zwei Reiter. Eine Kopie des Lineol-Händlerkatalogs von 1939 auf der nächsten Börse, in dem alle kleinen Figuren abgebildet waren, machte ihn neugierig und der Wunsch nach mehr Figuren blieb nicht aus. Das Angebot war gering und er war froh, die eine oder andere Figur zu bekommen, auch beschädigte Figuren waren immer willkommen. Ein Geschütz, ohne Verschluss und abgebrochenem Rohr, war das Höchste. Hier war seine Fertigkeit gefragt, nach der Devise 'mach es selbst, wenn du es nicht kaufen kannst'. Figuren und Fahrzeuge zu reparieren und neu zu bemalen, machte ihm Spaß - eine Leidenschaft, die er bis heute mit großer Perfektion ausübt. Günter Koch belegt dies in seinem Artikel über 4cm-Fahrzeuge mit geeigneten Figuren aus eigener Fertigung, die zu unseren kleinen Lineol-Massefiguren passen. Sein Artikel gibt einen beachtenswerten Einblick in die Vielfalt an 4cm-Fahrzeugen.

  • Meine Kindheit in Kriegszeiten
    und welche Rolle dabei Lineol-Soldaten spielten

    "Meine Kindheit beginnt mit dem Jahr 1942, mitten im 2.Weltkrieg. Ich war damals 6 Jahre alt, meine Kindheit war geprägt vom Krieg: Wochenschauen verklärten die Erfolge der deutschen Wehrmacht, Aufmärsche der SA gehörten zu meinen frühesten Erinnerungen, das Thema der Erwachsenen war vor allem eins: Krieg. In der Stadt Trautenau im Sudetenland, in der ich aufwuchs, hatte man noch nicht die furchtbare Realität des Krieges kennengelernt, die Begeisterung war ungebrochen, alle waren überzeugt, dass die deutsche Armee siegen würde, die nationalsozialistische Propaganda zeigte die beabsichtigte Wirkung." So schildert unser Autor Peter Maly seine frühen Erinnerungen.
    Im weiteren Verlauf seines Artikels beschreibt er die Situation nach dem letztlich dann doch verlorenen Krieg, die Flucht aus dem Sudetenland mit einigen geretteten Lineol-Soldaten bis hin zum späteren Aufbau einer großen Sammlung. Dieser Artikel zeigt bemerkenswerte Beispiele mit Figuren-Szenen auf einem seiner imponierenden WK II-Dioramen..

  • Die Potsdamer Soldaten
    Puppen von Käthe Kruse

    In der Ausgabe Figuren Magazin 1/2005 stellten wir Spielsoldaten der Firmen Margarete Steiff und Käthe Kruse vor. Mehr Puppen als Aufstellfiguren waren sie in den Größen 11 cm (Kruse) und ca. 20 cm (Steiff) zu haben. Kruse bot Deutsche, Österreicher, Serben, Russen, Belgier, Franzosen, Engländer und Kolonialsoldaten an. Sie waren weich und in jede Stellung biegsam. Bekannt ist auch ein großes Diorama mit dem Titel "Nach dem Sturm", was man aber der jungen Kundschaft lieber nicht hätte zeigen sollen. Im Gelände liegen tote und verletzte Puppensoldaten. In dem vorliegenden Beitrag wird auf die 'Potsdamer Soldaten' von Käthe Kruse in der Größe von 43 cm eingegangen.

  • Lisanto Bauernhof-Figuren aus der Nachkriegszeit
    Mit und ohne Markung
    In den Ausgaben 4/2007 und 2/2010 des Figuren Magazins wurden sie erstmals abgebildet, Teile einer 8 cm Lisanto-Bauernhof-Serie aus den 1930/1940er Jahren in Vollmasse von der Firma Anton Röder einschließlich eines „Wilddiebs“ (4/07), wie der Autor ihn nannte. Passend hierzu in dieser Ausgabe zeigen wir Teile der Bauernhofserie von Anton Röder aus der Nachkriegszeit. Andreas Kühm stellt die Figuren vor.

  • Von Donnerbüchsen, Traumkugeln und rackernden Bauern
    Die Firma Koziol ist seit 80 Jahren mit Kunststoff-Produkten auf dem Markt

    Über weithin unbekannte "Westernfiguren von Koziol" hatte uns Ernst Schnug im Figuren Magazin 1/1989 berichtet. Ein Vierteljahrhundert später wissen wir mehr über die Firma allgemein und ihre Spielfiguren im Besonderen. Einige Exemplare sind zwischenzeitlich in unsere Sammlungen eingezogen. In einem dem Spielzeug-Sortiment von Koziol gewidmeten 20-seitigen Katalog aus dem Jahr 1959 werden wir ausführlich über sogar zwei Gruppen von handbemalten Figuren unterrichtet. Da ist zum einen die seinerzeit behandelte Wildwest-Gruppe, die tatsächlich je zwei "Indianer" und "Trapper" in 8cm-Größe umfasste. Über ihre Verbreitung wissen wir immerhin, dass sie in Bad Segeberg zeitweise mit Bezug auf die Freilichtspiele zu Karl May angeboten wurden. Die Gruppe war ab 1959 im Sortiment und wurde danach nicht mehr erweitert. Aber nicht nur Spielfiguren sondern auch häusliche Ausschmückungsgegenstände, die sehr beliebten Traumkugeln oder die legendäre Vase im VW-Käfer gehörten zum Programm der Firma Koziol. Malte Ristau und Andreas Dittmann sind dem Sortiment und der Firmengeschichte nachgegangen. Und sie ergänzen diesen sehr informativen Artikel mit interessanten Bildern zu Figuren und andern Koziol-Produkten.

  • Die Araber von Timpo
    Hier in der Vielfalt ihrer Farbkombinationen
    Dieser Fortsetzungsbeitrag über die Timpo-Araber beschäftigt sich mit dem schwierigen Thema verschiedener Farbkombinationen der Unterteile. Den Autoren A. Dittmann, M. Leckscheid und R. Maul ist bewusst, dass die Ausführungen und die Tabelle über Farbzusammenstellungen nicht abschließend sein kann, sondern nur den gegenwärtigen „Forschungsstand“ zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels wiedergeben kann. Nach Recherchen der Autoren gibt es bisher nachweislich 43 verschiedene Farbkombinationen allein bei den Unterteilen der Araber-Serie. Auf Grundlage der fünf verschiedenen Beinstellungen der Araber (siehe Startartikel in FM 4/2016) lassen sich dafür insgesamt 81 verschiedene Farbkombinationen belegen. Damit zählen die Araber - neben den Apachen - zu den Figurenserien mit der größten Vielfalt an Farben überhaupt. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, dass es hier lediglich um die Farbkombinationen bei den Unterteilen der Araber geht. Ein interessanter, gut recherchierter und lesenswerter Artikel mit Figuren-Abbildungen.

  • Sammler-Anzeigen
    In unserer Rubrik „Suche/Biete/Tausche“ findet sich immer etwas zum Kaufen, Verkaufen oder Tauschen usw. Private Sammler-Anzeigen in dieser Rubrik sind für Abonnenten kostenlos! Private Sammler-Anzeigen (bis 500 Zeichen) von Nicht-Abonnenten erscheinen nach Voreinsendung von nur 5,-- Euro in Briefmarken.

  • Meldungen, Tipps, Termine
    Auch in dieser Ausgabe des Figuren Magazins finden Sie Termine, die in Artikeln oder gewerblichen Anzeigen aufgeführt sind und Tipps von allgemeiner Bedeutung oder Meldungen, die nicht gesondert im vorliegenden Inhaltsverzeichnis ausgewiesen sind.