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Rundgang durch das Hausser-Werk III (2) |
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Bild 01: Das Werk III – Der gesamte Gebäudekomplex ca. um 1910 – aus der Zeit von Max Oskar Arnold. Bild 02: Das Hauptgebäude des Werkes III kurz nach dem Konkurs der Fa. Hausser. In der oberen Etage des Turmes war vor dem Krieg das Hausser Atelier untergebracht und nach dem Krieg in der untersten Etage (die beiden linken Fenster). Im Erdgeschoss befanden sich Geschäftsräume. Im 1. u. 2. Stock waren die Verpackungsabteilung und das Lager der Hausser-Produkte. In der obersten Etage des Hauptgebäudes war ebenfalls ein Lager und hier war auch das Zentralarchiv der Firma Hausser untergebracht. Nach dem Krieg dienten diese Räume einige Zeit der Unterbringung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen - auch Josef Tonn mit seiner Familie wohnte hier kurzzeitig. Rechts im Bild ist ein kurzer Ausschnitt des Geschäftsräume-Neubaues von 1966 (blaue Verkleidung) zu sehen. Bild 03 (links oben): Frontansicht des Hausser-Werkes aus dem späten 19. Jahrhundert, von den Bahngleisen aus gesehen. Bild 04 (rechts oben) und Bild 05 (unten): Durch einen Seiteneingang zum Werk III, der auch der Anfahrtsweg für Lieferungen war, geht unser Einblick in ein altes Firmengemäuer und deren Geschichte. Hier lag, wie zu erkennen ist, noch jede Menge Transport- und Verpackungsmaterial herum von der noch einige Jahre vorher existierenden Polstermöbelfirma. Bild 06 (oben) und 07(unten): Der zum Teil Glasüberdachte Weg führt direkt zu einem Eingang des Hauptgebäudes. Hier befand sich auch der Treppenaufgang zu den einzelnen Werksetagen und in Fortsetzung zu den zwei ausgebauten Etagen im Werksturm. Bild 08: In der obersten Etage des überragenden Werkturmes, im Volksmund der Hausser-Turm genannt, befand sich vor 1936 bis in die ersten Kriegsjahre 1940/41 das hauseigene Firmenatelier. Hier auf dem Bild ist Chefmodelleur Hans Telser an seinem Arbeitsplatz mit seiner Kollegin Carola Wachter zu sehen. Beide Modelleure sind von Ludwigsburg mit dem großen Firmenumzug nach Neustadt gekommen. Bild 09: Ein Blick aus dem Atelierfenster auf das ehemalige Hausser-Werk I. Dort war das große Presswerk der Elastolin-Massefiguren. Ebenso war die Malerei für besonders aufwändige Figurenbemalungen bis 1940 hier untergebracht. Später ging von hier aus der Siegeszug der Elastolin Kunststoff-Figuren in alle Welt. Die Kunststoff-Spritzmaschinen waren in den unteren Etagen ab 1949 untergebracht gewesen. Im Hintergrund links ist der Turm des ehemaligen Hausser-Werkes II zu sehen, der heute zu der Produktionsstätte der Firma Preiser gehört.
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