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Figuren Magazin 1/2020 | Drucken |

Titel Figurenmagazin 1/2020 Liebe Leser,

wie immer bietet auch unser aktuelles Figuren Magazin 1/2020 wieder eine Fülle von Informationen und Bildern rund um dieses große beliebte Sammelgebiet.

Alles in Farbe!

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Ihr Redaktionsteam. 

Inhaltsübersicht / FIGUREN MAGAZIN 1/2020:

  • Die Normannen triumphierten 1066 bei Battle (Hastings)
    900 Jahre danach stellten Durso und Hausser überzeugende Figuren bereit
    Nach dem Abzug der Römer ab dem Jahr 410 gerieten die Britischen Inseln zum bevorzugten Zielgebiet von kriegerischen Nordmannen. Von Nordosten aus landeten dort immer wieder Seefahrer aus Friesland, Dänemark und Norwegen zu Raubzügen oder zu dauernder Landnahme. Im Frühmittelalter lautete der in ganz (West-) Europa gefürchtete Name für sie Wikinger. Bis etwa 700 waren ihre ungemein seetüchtigen Schiffe, etwa 20-25 m lang, nur mit Rudern und noch nicht mit Segeln ausgestattet. Um 1000 fuhren Wikinger über Grönland bis nach Nordamerika. Weit im Osten verdingten sich Wikinger (Waräger) als Söldner; in Byzanz bildeten sie die Leibgarde der Kaiser und zwischen Kiew und Nowgorod begründeten sie als Rus eine spätere Großmacht. Andere Wikinger setzten sich in Nordwestfrankreich fest und errichteten seit 911 ein Herzogtum. Die dort bald Normannen Genannten hatten die romanische Kultur angenommen und sprachen Französisch. An ihre Vorfahren erinnerte die bewährte Bauweise ihrer Schiffe. In seinem Beitrag - diese Zeitepoche betreffend - geht Malte Ristau auf Figuren und Zubehöre von Hausser (Elastolin) und Durso ein und stellt interessante Verbindungen zu realhistorischen Hintergründen her.

  • Die Invasion 1944
    US-Ranger stürmen den Strand von Omaha Beach
    Am 6. Juni 1944 begann um 6.30 Uhr die größte Landeoperation des 2.WK mit der Landung von unzähligen "Landing Craft Vehicles", die am Strand von "Omaha Beach" ihre Landeklappen öffneten und die Einheiten des 5. und 2. Ranger Bataillon mit den A-, B- und C-Kompanien auf den Strand entließen. Dort erwartete sie ein mörderisches Abwehrfeuer der deutschen Verteidiger, die aus der Deckung von zahlreichen Bunkern, Maschinengewehr-Nestern und Schützengräben schossen, während deren Minenwerfer den Strand mit explodierenden Minen eindeckten. Peter Maly hat diese Phase in seinem Diorama, ausgestattet mit wirklichkeitsnahen King & Country-Modellen, in Szene gesetzt und zeigt einen kleinen Ausschnitt aus diesen schweren Kämpfen.

  • Celluloid-Soldaten
    Die ersten militärischen Aufstellfiguren aus Kunststoff im deutschsprachigen Raum

    Hört man heute den Begriff Kunststoff, so denkt man sofort an Plastik. Der erste Kunststoff der Welt ist jedoch das Celluloid, welches in den 1860er Jahren in den heutigen USA erfunden wurde, um über einen preisgünstigeren Ersatzstoff für das teure Elefantenelfenbein zur Herstellung von Billardkugeln zu verfügen. Bereits in den 1890er Jahren wurde es im Deutschen Kaiserreich für die Herstellung von Puppen und Tierfiguren verwendet. Die Offenbacher Celluloid-Kautschukwarenfabrik Kohl & Wengenroth ist der allererste Hersteller, der diesen Kunststoff ab dem Jahr 1902 für die Fertigung von Spielzeugsoldaten im deutschsprachigen Raum verwendet. Bernhard Schupp stellt Firmen aus der Celluloid-Branche vor und zeigt in seinem Beitrag auch einige der ersten Celluloid-Soldatenfiguren.

  • Der Schatz im Bergsee - 3. (letzte) Episode
    Szenische Bilder mit 7cm-Modellen wirkungsvoll von Volker Schirmbeck in einem Diorama dargestellt. Was bisher geschah: Der kleine Mann mit Hut wird Zeuge, als deutsche Soldaten Ende des 2. Weltkriegs eine geheimnisvolle Kiste im See des nahen Dorfes versenken. Er begreift schnell, dass diese Aktion für die vorrückenden Amerikaner von großem Interesse sein muss und vertraut seine Beobachtung einer MP-Streife an. Wenig später beginnen amerikanische Taucher mit der Suche nach dem vermeintlichen Schatz auf dem Grund des Sees. Ein schwerer Kranwagen (Fa. Strenco) führt die Bergungsarbeiten aus. Hier in der 3. und letzten Episode verfolgen an der Bergseebrücke der kleine Mann mit Hut und Militärpolizisten gespannt das entscheidende Geschehen ...

  • Der kleine Lineol-Trompeter
    Ein 7cm-Militärmusiker der Firma Lineol bekam in Volker Suhanys Sammlung einen Ehrenplatz in der Regimentskapelle. Wie es dazu kam, schildert Volker Suhany in einer rührenden wahren Geschichte, die ihren Ursprung im 2. Weltkrieg hat.

  • Eine Spielzeug-Ranch um 1960? Fehlanzeige!
    Ein typischer Schauplatz des Wilden Westens wurde erst Ende der 1960er Jahre bereitgestellt

    Am 5. Oktober 1958 lernten um 17.40 Uhr viele Babyboomer im Ersten deutschen Fernsehen die Broken Wheel Ranch kennen, die Heimat des neunjährigen Jungen Joe und seines schwarzen Hengstes. In amerikanischen Serien von Fury bis Bonanza (vgl. Figuren Magazin 4/2015) offenbarte sich auf dem Bildschirm, auf Schallplatten, in Comics und in den Fernsehbüchern des Engelbert Verlages, dass im Wilden Westen nicht nur Forts, Blockhäuser oder Western-Towns eine Bedeutung hatten. Wer für sein Spiel angemessen ausgerüstet sein wollte, der brauchte außerdem eine Ranch. Dort demonstrierten Cowboys ihre Lasso-Künste, Pferde wurden zugeritten, Rinder für den Viehtrieb gezüchtet und die Postkutsche legte einen auffrischenden Halt ein, wie in Am Fuß der blauen Berge. Die Filme zeigten eindrückliche Geschichten zum Nachspielen, bei dem die Kinder das Erfahrene beherzigten. Ihnen war nun vertraut, was auf einer Ranch ein „Vormann“ und was ein „Corral“ bedeutete. Erschwerend wirkte sich aber im deutschen Westen wie im Osten aus, dass es bis Ende der 1960er Jahre bei keiner der ansonsten für die Spielbedarfe gut ausgestatteten Marken, egal welcher Preisklasse, eine Ranch gab. Malte Ristau stellt die ersten Ranches vor. 

  • "Wir könnten ganz bedeutende Umsätze erzielen...."
    Wie die Firma Heinerle mit Beduinen, Winnetou und Ivanhoe "große Freude" stiftete
    Mitte der 1950er Jahre war in Westdeutschland das Gröbste an Zerstörungen und Mangel beseitigt. Konsumwünsche noch auf niedrigem Niveau konnten wieder gestillt werden und das Wirtschaftswunder kündigte sich an. Der seit 1950 unternehmerisch tätige Hugo Hein (1906-2002) passte mit einer ab 1953 verfolgten Geschäftsidee vortrefflich in die Zeit. Seine „Wundertüten“ waren ab 1956 bei Kindern wie Eltern hoch willkommen, bei denen das Geld noch recht knapp war. Auf dem Höhepunkt seines Absatzes 1964 belieferte die Firma Heinerle in Westdeutschland und Österreich etwa 3.500 Kioske, Kirmeshändler und Tante-Emma-Läden. Zehn oder später 20 Pfennig für eine Tüte gefüllt mit Spielzeug aus strapazierfähigem Plastik, mit Sammelbildern, Schallplatten oder Piccolo-Comics, löste bei vielen Babyboomern in der Tat die "große Freude" aus, die die Werbung versprach. Malte Ristau stellt die Welt der Wundertüten, deren Inhalte und die Geschäftswelt von Hugo Hein vor.

  • Buffalo Bill
    Ein seltenes Brettspiel
    Die Figurenbörsen in Bad Nauheim/Friedberg zählen zu den Orten, an denen sich so mancher kleine oder große Sammlerwunsch erfüllen lässt. Sogar richtige Traumwelten finden hier ihren Ursprung, und die in dieser Form und Größe wohl einmalige Zooanlage eines spanischen Sammlers gehört sicher in diese Kategorie. Einigen Sammlerfreunden und Händlern dürfte der ältere, schlanke Herr aus Madrid, der mit geschultem Blick die auf den Börsen angebotenen Tiergehege und Zubehöre inspizierte, noch gut in Erinnerung sein. Niemals verließ er den Veranstaltungsort, ohne neue Stücke für seinen persönlichen Traum-Zoo mit zurück nach Spanien zu nehmen oder einen Auftrag für eine Neufertigung vergeben zu haben. Volker Schirmbeck, der selber einige Exponate zu diesem Zoo beigetragen hat, stellt diesen eindrucksvollen Traum-Zoo näher vor.

  • Kriegselefanten
    Panzer des Altertums
    Sprechen wir von Kriegselefanten, so steigt bei den meisten Menschen sofort eine Kette von Bildern und Assoziationen auf. Große Schlachten, Hannibal, Alpenübergang und, und, und...
    In diesem Beitrag zu dem Thema „Elefanten“ wollen wir uns speziell mit den Kriegselefanten beschäftigen; wir wollen den verschiedenen Aspekten, die sich hier ergeben, nachgehen. Angefangen bei der Historie, der Sinnhaftigkeit solcher militärischer Einsätze, bis zur Logistik die solche Aktionen notwendig machen. Wir werden auf dieser „Reise“ bemerken, wie vielfältig dieses Thema sein wird. Naturgemäß können hier nicht alle Teilaspekte in ihrer Komplexität dargestellt werden. Aber vielleicht regt dieser Artikel zur weiteren Beschäftigung mit diesem Thema an. Uwe Kappel stellt im Rahmen seiner Artikel-Reihe über Elefanten hier die Kriegselefanten als Panzer des Altertums vor mit interessanten Figuren-Beispielen.

  • Die Vögel von Nardi Fratelli Italy
    Massetiere aus italienischer Fertigung
    Über einen genauen Fertigungszeitraum des italienischen Herstellers Nardi Fratelli (NF) (Gebrüder Nardi) gibt es unter Experten unterschiedliche Ansichten. Einige gehen von einem Zeitraum ab 1946 bis in die 1970er Jahre aus, andere sehen den Fertigungsbeginn bereits in den 1930er Jahren. Die Produktpalette an Masse-Figuren war aber durchaus beeindruckend. In diesem Beitrag werden die Wildvögel von NF vorgestellt. Die Vögel von NF gelten als extrem selten. Sie sind in ihrer Größe etwas kleiner als vergleichbare Vögel von Hausser/Elastolin.

  • Spielwarenmesse in Nürnberg
    Anlass zum Nachdenken
    Sammler müssen nicht unbedingt über die Spielwarenbranche nachdenken, sie suchen nach Objekten ihrer Sammel-Leidenschaft. Wenn jedoch das Suchen schwieriger wird, wird man nachdenklich und beschäftigt sich mit den Veränderungen in der Welt des Spielzeugs und den Auswirkungen auch für die Sammler-Szene. Während die großen Spielwaren-Fachzeitschriften darauf angelegt sind, den Handel und den Absatz zu fördern, kann eine Zeitschrift wie das Figuren Magazin, das sich an einen umgrenzten Kreis von Sammlern richtet, auch kritisch auf Entwicklungen blicken. Dabei ist uns natürlich bewusst, dass weder Hersteller noch Händler, sowie wir Sammler Tätigkeiten nachgehen, um Kulturgüter zu schaffen oder zu erhalten. Tatsächlich tun sie es aber genau dieses ohne Absicht. Oftmals mehr als Museen, die gelegentlich aus unterschiedlichen Gründen, auch aus politischen Erwägungen, wie zum Beispiel in der Zeit des Nationalsozialismus, Objekte der Kultur und Zivilisation aus den Sammlungen entfernen oder verbergen. Auch heute geschieht dies wieder mit zunehmender Tendenz. So bewahren Sammler wichtige Zeugnisse aus vergangenen Zeiten und tragen damit auch zur Erklärung der Ursachen historischer Ereignisse bei. Weiteres Nachdenken erfahren Sie von unserem Autor Hans Rösler.

  • Ein Plastic Warrior mit Gitarre
    Paul Morehead als Plastikfigur von Replicants
    Auf der Figurenbörse des Plastic Warrior in London gab es im Mai 2019 eine ganz besondere Figur: Sie zeigt Paul Morehead, den Mitbegründer des Plastic Warrior, Organisator der gleichnamigen Show und heutiger Herausgeber der führenden Plastikfiguren-Zeitschrift, im zarten Alter von etwa 20 Jahren mit einer E-Gitarre so um 1969. Morehead machte bereits seit seinem 14. Lebensjahr Musik und hatte sich als 1969er zunächst in das Medium E-Gitarre verliebt; Plastikfiguren kamen erst später dazu. Und bis heute hat ihn diese frühe Leidenschaft insofern geprägt, als Plastikfiguren mit Gitarre immer einen besonderen Sammlungsschwerpunkt darstellen. Sich jetzt in Plastik als jungen Mann wieder zu erkennen, traf Paul Morehead überraschend. Andreas Dittmann stellt die Figur vor.

  • Sammler-Anzeigen
    In unserer Rubrik „Suche/Biete/Tausche“ findet sich immer etwas zum Kaufen, Verkaufen oder Tauschen usw. Private Sammler-Anzeigen in dieser Rubrik sind für Abonnenten kostenlos! Private Sammler-Anzeigen (bis 500 Zeichen) von Nicht-Abonnenten erscheinen nach Voreinsendung von nur 5,-- Euro in Briefmarken.

  • Meldungen, Tipps, Termine
    Auch in dieser Ausgabe des Figuren Magazins finden Sie Termine, die in Artikeln oder gewerblichen Anzeigen aufgeführt sind und Tipps von allgemeiner Bedeutung oder Meldungen, die nicht gesondert im vorliegenden Inhaltsverzeichnis ausgewiesen sind.
 
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