Figuren-Magazin Online
Figuren-Magazin arrow Magazin-Archiv arrow Ausgabe 3/2013
Main Menu
Figuren-Magazin
Aktuelle Ausgabe
Figuren-Messe
Aktuelle Informationen
Literatur-Shop
Magazin-Archiv
Online-Artikel
Werbung / Links / Infos
Kontakt / Impressum
Figuren Magazin 3/2013 | Drucken |

Titel Figurenmagazin 3/2013Liebe Leser,

wie immer bietet auch unser aktuelles Figuren Magazin 3/2013 wieder eine Fülle von Informationen und Bildern rund um dieses große beliebte Sammelgebiet.

Alles in Farbe!

Das neue Heft ist ganz einfach für 7,-- Euro (portofrei) zu bestellen:

Rufen Sie uns an, faxen oder mailen Sie uns Ihre Wünsche – und Sie erhalten umgehend unsere Lieferung.  

Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Ihr Redaktionsteam.

Inhaltsübersicht / FIGUREN MAGAZIN 3/2013:

  • Geschichte der Firma Merten
    Ein Berliner Traditionsbetrieb lebt weiter

    1946 beginnt Walter Merten, wohl der Not gehorchend, von seiner Neuköllner Wohnung aus, mit der Herstellung und dem Vertrieb von Spielzeugfiguren. Überwiegend stellt er sie, mittels zunächst geliehener Formen der Firma Schneider, aus Blei her. Um sein Figurenprogramm zu sichern bzw. erweitern zu können, kauft er nach und nach diese Formen auf sowie weitere hinzu. Auch lässt er wohl noch in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts erste eigene Messingformen für halbmassive Figuren (Cowboys, Indianer und Tiere) herstellen, um sie mit den eben genannten Figuren kombinieren zu können. Etwa um 1965 wird die Herstellung der Metallfiguren, von denen Merten bis dahin angeblich etwa 2 Millionen Stück verkauft hat, eingestellt. Weiterbetrieben wird nur noch die bereits erheblich ausgeweitete Produktion von Kunststoff-Figuren. Unser Autor Wolf-Rüdiger Bonk gibt in seinem Artikel einen interessanten, bebilderten Einblick in den Werdegang der Firma Merten.

  • Mittelalterliche Orient-Modelle
    Weitere Arbeiten im Maßstab 1:25 der Gesellschaft für Internationale Burgenkunde e.V.

    Das Figuren Magazin setzt die Reihe der Artikel über die Arbeiten der GIB (Gesellschaft für Internationale Burgenkunde e.V. Aachen) fort. Hier zeigen wir weitere interessante Modelle im Maßstab 1:25, die dem mittelalterlichen Vorderen Orient zuzuordnen sind. In dieser Ausgabe stellen wir das Modell „Orientalische Eindrücke“ vor, mit Szenen aus dem täglichen Leben in der mittelalterlichen Stadt Aleppo im heutigen Syrien. Ferner zwei Modelle einer großen Gewichtssteinschleuder (Blide), einerseits den Aufbau zeigend und andererseits den fertigen Gefechtszustand. Sowie ein so genanntes 'Inspirationsmodell' des Felsendoms in Jerusalem. Alle Modelle betreffen die Zeit des 8. bzw. 13. Jahrhunderts.

  • Das Reiterdenkmal in Windhoek
    Deutsch-koloniales Vorbild für Spielfiguren
    Das bronzene Reiterstandbild in Windhoek, damals Deutsch-Südwestafrika und heute Namibia, wurde am 27. Januar 1912 eingeweiht und erinnert an die Kolonialkriege des deutschen Kaiserreichs gegen die Herero und Nama von 1903 bis 1907. Es zeigt einen überlebensgroßen Schutztruppenreiter in Uniform. „Der eherne Reiter der Schutztruppe, der von dieser Stelle aus in das Land blickt, verkündet der Welt, dass wir hier die Herren sind und bleiben werden“, so der damalige Gouverneur Dr. Theodor Seitz in seiner rassistischen Einweihungsrede (1948 wurden die Maßnahmen der deutschen Kolonialtruppen gegen die Herero von den Vereinten Nationen als Völkermord anerkannt). Dieses Reiterdenkmal diente auch der Firma Hausser (Elastolin) als Vorlage für die Produktion von Spielfiguren. Der Verfasser dieses Artikels, Alfred Dobsak aus Wien, stellt die Figuren vor.

  • Elastolin-Blechponton
    Ein schönes Modell aus dem Hausser-Archiv

    Bei den legendären Baumann-Auktionen in den 1980er Jahren, mit Material der aufgelassenen Elastolin-Produktion, waren interessante Handmuster, Prototypen von Figuren, Fahrzeugen und Geschützen, Malvorlagen sowie seltene Figuren, Zubehöre und Geländeteile im Angebot. Die Sammlerwelt war von diesen Einzelstücken begeistert, was sich natürlich auch auf die Preise auswirkte. Auch das hier abgebildete Handmodell eines Blechpontons war im Angebot. Unser Autor Alfred Dobsak aus Wien stellt dieses Modell, passend zu den 7cm-Figuren, in Wort und Bild vor.

  • Vom Schutzpolizisten zum Fallschirmjäger
    Die Entwicklung zu dieser Sondertruppe

    Erst vor kurzem erhielt der Autor dieses Artikels, Erhard Ebenhöh, die unbemalte Hausser/Elastolin-Figur „gelandeter Fallschirmjäger mit Fallschirm“. Es soll sich um eines der letzten Modelle aus dem Hause Hausser handeln. Da der Autor auch Polizei-Uniform-Sammler ist, war er besonders erfreut, als ihm diese Figur angeboten wurde. Dazu zur Erläuterung: Die deutsche Fallschirmjägertruppe ging aus der von Hermann Göring im Februar 1933 errichteten paramilitärischen preußischen Landespolizei-Abteilung, vergrößert zur Landespolizei-Gruppe (LPG), hervor. Zuerst trug diese Sondertruppe die preußischen blauen Uniformen, ab Juli 1933 das „Reichs-Polizeigrün“ und am 23. September 1935 wurde die gesamte Einheit in die Luftwaffe übernommen und etwas später graublau eingekleidet. Erhard Ebenhöh schildert den Werdegang dieser ursprünglich als Sondertruppe gebildeten Einheit und beschreibt Besonderheiten in der Uniformierung.

  • Parade-GI aus Lucca?
    Aus der Reihe "Wer kennt unser Zuhause?"
    Auf einem Flohmarkt in Süddeutschland erstand Karl Haupt einen Paradesoldaten in der 10cm-Größe, einen US-GI-Fahnenträger darstellend. Die Figur ist aus Masse, ähnlich Elastolin und trägt eine Sommer-Parade-Uniform ('Affenjacke' mit Reißverschluss). Auf dem Banner „Stars and Stripes“ sind 48 Sterne für die damaligen US-Staaten. Fußmarke der Figur: „LT (PA) LUCCA 172“. Vermutlich muss die Figur nach 1945 oder etwa um den Korea-Krieg entstanden sein, denn erst danach gab es den 49. Stern im US-Banner. Wer kann weiterhelfen?

  • Brettspiele im Wilden Westen
    Neues von J.S.J.W.

    Im Figuren Magazin 3/2011 und in einem Nachtag im FM 4/2011 wurde über Brettspiele der Firma J.S.J.W. berichtet. Das ist die Firma Josef Schneider Junior Wien. Doch Josef Schneider stellte noch mehr Brettspiele her, die gut in unsere Figurensammlungen zum Wilden Westen passen und sich gut als Vitrinenhintergründe eignen. Da auch das Internet nur magere Informationen über diese Firma liefert, ist eine zeitliche Zuordnung der Spiele nicht mit Exaktheit möglich. Erhard Maußner stellt in seinem Beitrag zwei weitere interessante, mit Figuren bestückte Wildwest-Brettspiele vor.

  • Italo-Western-Gebäude
    Das Fort Kansas vom Hersteller „La Capanna“

    Als Schwerpunkt der Herstellung von Burgen, Forts und anderen Gebäuden aus Holz, die zur Ausstattung von Masse- und Plastikfiguren produziert wurden, gilt vor allem Mitteleuropa. Hersteller wie Hausser (Elastolin), Vero oder Oehme und Söhne gehören hierzulande zu den bekanntesten Lieferanten. Weniger geläufig ist dagegen, dass es auch in Südeuropa Spielzeugfirmen gab, die ihre Figurensets mit Holz-Gebäuden und anderem hölzernen Zubehör ausstatteten. In Italien kann die Holzgebäudeproduktion auf eine gewisse Tradition zurückblicken. Beispielhaft berichtet hier Andreas Dittmann über das „Fort Kansas“ des Herstellers La Capanna.

  • Angriff im Morgengrauen
    Neue Masse-Umbauten von Eckart und Björn Hofmann

    Da es in den Figuren-Darstellungen der bekannten klassischen Hersteller nur wenige Zweikampfszenen gibt, war es für die Masse-Umbauexperten Eckart und Björn Hofmann nahe liegend, selbst einige zu erstellen. Wie üblich mit dem Anspruch, historische Vorbilder nachzumodellieren, dabei vor allem auch die Bemalung beachtend. Die Regionen, in denen sich diese Kampfszenen abspielen, sind die östlichen Waldlandgebiete Nordamerikas. Sämtliche hier gezeigten Umbauten wurden aus Elastolin- und Lineol-Massefiguren erstellt. Eckart Hofmann wird viele neue Modelle während des Sammlertreffens am 18./19. Oktober in Bad Nauheim vorstellen.

  • So ein Affentheater…
    Berühmte Affendressuren als Spielzeug

    Märchenmotive sind in unseren Sammlungen eher rar. Das Angebot an Motiven der angesagten Hersteller war schon zu unseren Kinderzeiten in Masse wie in Kunststoff ziemlich überschaubar. Die Klassiker sind Hexen unterschiedlicher Art, Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und gelegentlich Schneewittchen. Unser Autor Malte Ristau stellt weitere Märchenfiguren vor.

  • Minidioramen der Firma Britains
    Der britische Figurenhersteller Britains war schon immer bekannt für seine Innovationen und Ideen. Dies wird an der ‚Sonderserie’ der so genannten Mini-Sets (Dioramen) besonders deutlich. So erscheint in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre diese neue Serie. Während sich das normale Programm an dem Maßstab von ca. 1:32 orientiert, fußt dieses neue Sortiment auf der Basis von 1:42. Der Themenbereich spannte sich vom Sport bis zum Zoo, vom Tiefseetaucher bis zum Ritter. Uwe Kappel präsentiert dieses interessante Sammelgebiet mit vielen Bildern.

  • Mr. Overmoulding – Chefingenieur bei Timpo
    Norman Alexander Tooth ist im Alter von 90 Jahren in Schottland gestorben
    Am 04. September 2013 ist der bekannte englische Formenbauer und Ingenieur Norman Tooth gestorben. Er gehörte in der englischen Spielwaren-Industrie zu den Top-Leuten der Toy Soldier Branche zwischen 1950-1980. Dies war die goldene Zeit für Figuren im Maßstab 1:32 und 1:72. Sein Name war untrennbar mit einem Unternehmen verbunden: mit Timpo Toys Ltd. Er war das technische Gehirn von Timpo und hat 80% aller Formen entworfen, sowie die Overmoulding Technik zur Perfektion gebracht. Unser Autor Alfred Plath, ein langjähriger Freund von Norman Tooth, beschreibt in seinem Artikel den Lebensweg und setzt ihm ein ehrendes Angedenken.

  • Griff in die Wühlkiste / Teil 1
    Tim-Mee Toys Made in USA und Western Germany

    Alte „Billigfiguren“ haben auch ihren Reiz! Weichplastikfiguren sind in den Sammlergemeinden in Amerika oder England deutlich beliebter als bei uns. Ungeachtet dessen gibt es auch in diesem Sektor deutliche Qualitätsunterschiede und vor allem Vorlieben von Sammlern, die sich aus Erinnerungen der Kindheit speisen. Engagiert begründet Malte Ristau, warum er sich nach wie vor für Figuren der Marke „Tim-Mee“ interessiert. Er stellt die Firma und einige markante Modelle aus den 1960er Jahren vor und berichtet über ihren seinerzeitigen Gebrauchswert. Vor allem die Piraten hatten es ihm angetan, aber auch einige Motive aus dem Wilden Westen oder der Ritterwelt, die es so bei den hochwertigen Marken nicht gab.

  • Buchbesprechungen
    In dieser Ausgabe des Figuren Magazins bieten wir interessante Buchbesprechungen: Zu einem neuen Katalog mit Bewertungen von Reinhold Höm u.a. über die Heinerle-Karl-May/Wildwest-Serie und zum ersten Teil einer mehrteiligen Dokumentation von DDR-Westernhäusern und -Forts des Autors Jürgen Schüler. Beide Besprechungen wurden von unserem Experten Andreas Dittmann vorgenommen. Ferner informieren wir über den neuen Foto-Figurenroman 'Das Geheimnis des Centurio' von Frank Paper (Fa. Pape-Modellbau) und Heinz-Günter Hollein. Andreas Dittmann, Jürgen Schüler, Frank Pape und Heinz-Günter Hollein werden auf der Figuren-Messe am 19. Oktober anwesend sein.

  • Sammler-Anzeigen
    In unserer Rubrik „Suche/Biete/Tausche“ findet sich immer etwas zum Kaufen, Verkaufen oder Tauschen usw. Private Sammler-Anzeigen in dieser Rubrik sind für Abonnenten kostenlos! Private Sammler-Anzeigen (bis 500 Zeichen) von Nicht-Abonnenten erscheinen nach Voreinsendung von nur 5,-- Euro in Briefmarken.
 
© 2017 Verlag Figuren Magazin. Alle Rechte vorbehalten.